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Allgemeine und spezielle Informationen
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HKIonline.de |
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RAUCH & QUALM Weitere Infos siehe hier unter ðRauchbelästigung
Die richtige Lagerung von Scheitholz: Erntefrisches Holz enthält 45 bis 60 % Wasser. Da im Kamin und Ofen nur luftgetrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von max. 20% eingesetzt werden darf, (sonst räuchert es und die Verbrennung ist unwirtschaftlich!) muss das Holz vor dem Verbrennen trocknen. Je nach Holzart ein Jahr (Pappel und Fichte) bis 2½ Jahre (Eiche). Dabei ist unbedingt folgendes zu beachten:
Woher kommt das Knistern?
Wenn es draußen knackig kalt ist, sehnt man sich nach wohliger Wärme. Offene
Kamine, Heizkamine oder Kaminöfen sorgen dann für gemütliche Atmosphäre und
Behaglichkeit. Kamin- und Ofenfeuer entwickeln manchmal ein Knistern
und Zischen, besonders bei Nadelholz. In den Zellulosefasern des
Brennholzes ist immer etwas Wasser gespeichert. Dieses verdunstet
während der Verbrennung aus dem Holz, vorausgesetzt die Poren sind nicht
mit Harz verklebt. Dann siedet das Wasser, bildet Druck und „schießt“
schließlich das Harz aus der Pore, bevor es selbst zischend das Holz
verlässt. Je feuchter das Holz ist, desto mehr knistert und zischt es.
Sie sollten jedoch nur trockenes Holz verbrennen (zwei bis drei Jahre
abgelagert), da Sie hiermit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten: Sie
gewinnen aus dem Holz CO
Wie funktionieren offene Kamine, Heizkamine und Kaminöfen? Bei offenen Kaminen findet die Verbrennung in einem offenen Brennraum auf einem Rost oder einer Bodenplatte statt Die Verbrennungsluftzufuhr erfolgt ungesteuert über die Frontöffnung nur durch den Kaminzug. Die Wärmenutzung ist gering; sie erfolgt im Wesentlichen nur über Wärmestrahlung aus dem Feuerungsbereich. Heizkamine und Kaminöfen weisen dagegen einen meist durch Glasscheiben geschlossenen Brennraum auf; die Verbrennungsluftzufuhr kann dabei über Luftklappen gesteuert werden. Heizkamine und Kaminöfen werden in der Regel durch Raumluft nach dem Prinzip der Warmluftheizung (z. B. Kachelofen) gekühlt; die Wärmenutzung ist daher wesentlich besser als bei einem offenen Kamin.
offener Kamin Prinzipdarstellungen Heizkamin / Kaminofen Welche Auswirkungen haben solche Feuerstätten auf die Umwelt? Direkt wahrnehmbare Folgen sind manchmal eine sichtbare Abgasfahne und Geruchsbelästigungen in der Umgebung, insbesondere bei ungünstigen Wetterlagen oder bei unsachgemäßem Betrieb der Anlage. Aber auch eine nicht sichtbare Luftverunreinigung ist vorhanden. Bei Einsatz des Brennstoffes Holz in offenen Kaminen ergeben sich, im Vergleich zu Kohle, Öl und Gas, die höchsten auf die freiwerdende Wärmemenge bezogenen Emissionen. Im Allgemeinen weisen Heizkamine und Kaminöfen im Vergleich zu offenen Kaminen, aufgrund der besser gesteuerten Verbrennung, deutlich günstigere Emissionsverhältnisse auf. Darüber hinaus nutzen sie auch die freiwerdende sehr viel Wärme besser aus.
Erfahrungsgemäß ist Holz bei luftiger und trockener Lagerung lufttrocken nach folgenden Lagerzeiten: Pappel, Fichte 1 Jahr / Linde, Erle, Birke 1 – 2 Jahre / Buche, Esche, Obstbäume 2 Jahre / Eiche 2 – 3 Jahre. Das Verbrennen von feuchtem Holz ist unwirtschaftlich und mit deutlich erhöhten Emissionen verbunden. Außerdem können durch Kondensatbildung, hervorgerufen durch den hohen Wasserdampfgehalt und die niedrige Abgastemperatur, Schäden am Kamin auftreten. Lackiertes, beschichtetes oder verleimtes Holz sowie Spanplatten dürfen ebenso wie Abfälle nicht verbrannt werden; werden diese Stoffe dennoch eingesetzt, können erhöhte Emissionen – z.B. an Stickstoffoxiden, Staub, Schwermetallen, Chlorwasserstoff, Dioxinen – die Folge sein.
Welche Betriebsbedingungen
gewährleisten Um einen optimalen Verbrennungsvorgang mit möglichst geringen Emissionen zu erreichen, sollten folgende Betriebsbedingungen eingehalten werden: 1.) Zum Anheizen sollte nur dünnes naturbelassenes Holz (Holzspäne) verwendet werden, 2.) eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr muss sichergestellt sein (Bedienungsanleitung des Herstellers beachten!), sodass kein Schwelbrand entsteht, 3.) der Brennraum darf nur max. bis zur Hälfte gefüllt werden, 4.) es sollten nur kleine Holzstücke verwendet werden (bei Scheitholz z.B. maximal ca. 6 cm Durchmesser).
Wie erkennt man eine gute
Verbrennung?
Buchempfehlung:
"Heizen mit Holz"
Wie hält man die Ofenscheibe russfrei ?
Scheibenreinigung:
Bis zu 12 Komponenten lassen sich integrieren, u. a. Zuluftklappe, Ofentürschalter, Dunstabzugshaube, Rauchgassauger und Funk-Modul. Per Display lässt sich stets der aktuelle Zustand abrufen. Die Universal-Ofenregelung kann an alle handbeschickten Feuerstätten für Festbrennstoffe angeschlossen werden, unabhängig vom Hersteller. Neben der verbesserten Energieausnutzung - mehr Wärme aus der gleichen Holzmenge - zeichnet sich das Bauteil dadurch aus, dass es eine höhere Betriebssicherheit der Feuerstätte sowie deutlich niedrigere Emissionswerte garantiert. Das bedeutet: mehr Sicherheit, höhere Wirtschaftlichkeit / geringerer Holzverbrauch, Energieeinsparung, Unweltschutz, weniger Rauch und Ruß - keine Geruchsbelästigung der Nachbarschaft!
Was zeichnet Kaminöfen mit einer Automatik aus?
Die Zufuhr von Verbrennungsluft in allen drei Phasen der Verbrennung
bedarf einer kontinuierlich gesteuerten, bzw. kontrollierten Regelung
der Primär- sowie der Sekundärluft. Eine optimale Verbrennung ist durch
eine exakte Steuerung des Verbrennungsvorgangs möglich, wobei ständig
die notwendige Menge an Primär- bzw. Sekundärluft zugeführt wird, die
dem jeweiligen Stadium der Verbrennung entspricht. Manuell ist dies ein
sehr zeitaufwendiger Vorgang, der auch viel Erfahrung mit dem Umgang von
Feuerstätten bzw. über den Verbrennungsvorgang erfordert. Die manuelle
Steuerung eines optimalen Verbrennungsvorgangs ist nicht einfach.
Deshalb ist ein Kaminofen mit Automatik die beste Alternative, wenn man
auf die Vorteile einer wirtschaftlichen, umweltschonenden, und zudem
noch einfach bedienbaren Feuerstelle nicht verzichten möchte.
Dieses Bauteil wird in der Abgasstrecke installiert und bewirkt mittels elektrostatischer Abscheidung die Entfernung von 50 - 80 % des Feinstaubes aus dem Rauchgas. Der Filter kann hersteller- und modellunabhängig eingesetzt und in bestehende Anlagen integriert werden. Die Kosten für eine Nachrüstung (ca. 1.200,- €) sind von individuellen Faktoren vor Ort abhängig! In den Medien wurde über eine drohende Zwangsstilllegung bzw. Filterpflicht für Kamin- und Kachelöfen berichtet. Durch die sehr verkürzte Darstellung ist der Eindruck entstanden, dass es sich um eine generelle und sofortige Pflichtmaßnahme für alle Geräte handelt. Eigentümer von Kamin- und Kachelöfen müssen voraussichtlich bis Ende 2012 nachweisen, dass ihr Ofen bestimmte Emissionsgrenzwerte einhalten kann. Die ersten Geräte, die von den geplanten Maßnahmen betroffen sein werden, sind Öfen, die 40 Jahre und älter sind. Bis 2024 folgen stufenweise Maßnahmen für weitere Geräte. Heute erhältliche und die meisten älteren Geräte erfüllen i.d.R. diese Grenzwerte!
Rauchgassauger für einen besseren Rauchabzug Weitere Informationen unter:
Ein ganz brisantes Thema:
Der
Schornstein erzeugt einen Unterdruck, der bis zur
Verbrennungsluft-Eintrittsöffnung am Kaminofen und dem Feuerraum / der
Glastür des Kaminofens wirken muss. Die Schornsteindruckdifferenz saugt
Verbrennungsluft aus dem Raum in den Ofen hinein. Diese Luft muss von
irgendwoher nachströmen (in das Wohnzimmer hinein). ... dürfen diese Feuerstätten in Räumen oder Wohnungen, aus denen Luft mit Hilfe von Ventilatoren, wie Lüftungsanlagen, Dunstabzugshauben oder Abluft-Wäschetrocknern, abgesaugt wird, nur aufgestellt werden, wenn ein gleichzeitiger Betrieb der Feuerstätte und der luftabsaugenden Anlage durch Sicherheitseinrichtungen verhindert wird oder die Abgasabführung (nur bei Gasheizanlagen) durch besondere Sicherheitseinrichtungen überwacht wird. Bei Öfen und Kaminen kann durch eine geeignete Sicherheitseinrichtung gewährleistet werden, dass im Aufstellraum der Feuerstätte keine Druckdifferenz entsteht. Eine Solche Sicherheitseinrichtung ist ein Fensterkontaktschalter, welcher der Dunstabzugshaube nur dann den Strom frei gibt, wenn das nächstgelegene Fenster auf "Kipp" gestellt ist. Das bedeutet, die Dunstabzugshaube funktioniert NUR mit gekippten Fenster.
Feuerstätten in modernen Neubauhäusern
Neubauten sind so dicht, dass kein "unkontrollierter"
Luftwechsel zwischen den Räumen und der Außenluft mehr stattfindet. Das
ist so gewollt, um die Wärmeverluste des Gebäudes zu minimieren.
Nachteilig wirkt sich das u.U. auf die Raumluftqualität aus, ganz
bestimmt aber auf den Betrieb von Feuerstätten. Diese müssen in
Neubauten meistens mit Verbrennungsluft von außen über
Verbrennungsluftleitungen versorgt werden. Einfacher ist es jedoch einen
modernen
ð Luft-Abgas-Schornstein
zu verwenden. Der versorgt den Ofen über einen Integrierten Kanal bzw.
Schacht mit Verbrennungsluft.
... stellen meistens einen (geringen) dauernden Unterdruck im Gebäude her. Hier dürfen nur ganz spezielle Feuerstätten zum Einsatz kommen, die eine "Bauartzulassung raumluftunabhängige Feuerstätte" haben und in allen Anlagenteilen hermetisch dicht schließend sind. Die Auswahl ist sehr begrenzt (siehe Download) und zusätzliche Sicherheitseinrichtungen sind notwendig. Bitte beziehen Sie Ihren Schornsteinfeger rechtzeitig in die Planung ein, eine intensive Beratung ist in diesem Fall stets notwendig.
Lt. Schreiben
(Gz.: 035.044-001/10) Amt
für Bauordnung und Hochbau, ABH 3, Prüfstelle für Gebäudetechnik:
"...
bestehen keine Bedenken gegen die Aufstellung eines raumluftabhängigen
Ofens bei gleichzeitigem Betrieb der AERA Lüftungsanlage
(der Fa.
SCHIEDEL). (...)"
bernhard.mueller@bau.hamburg.de
Der Terror-Angriff am 11. September 2001 ... hat nicht nur Betroffenheit in der ganzen Welt ausgelöst, er hat auch aufgezeigt, wie empfindlich unsere technisierte Gesellschaft gegen Gefahren von innen und von außen geworden ist. Die Finanzmärkte haben sich bis heute nicht erholt. Experten der Bundesregierung befürchten Terrorangriffe auf das Internet und auf besonders neuralgische Punkte wie Strom-, Gas- und Ölversorgung sowie Telekommunikation. Das gesellschaftliche Leben kann durch so genannte „moderne Kriegsführung“ buchstäblich lahm gelegt werden. Im Kosovokrieg wurden u.a. Bomben eingesetzt, die Gebäude nicht zerstören, sonder ihre elektrischen und elektronischen Einrichtungen unbenutzbar machen. Kommunikation und Infrastruktur werden gezielt ausgeschaltet. Was machen wir ohne Strom? Auf Licht und Fernseher können wir eine Zeit verzichten, aber auf die Heizung im Winter wohl kaum. Öl auf Vorrat nützt hier auch nicht viel, denn ohne Strom arbeitet keine Zentralheizung. Gut beraten ist da, wer noch einen Ofen am Schornstein angeschlossen hat. So bleibt mindestens ein Raum beheizbar. Die Nachfrage nach Kaminöfen hat nach dem 11. September 2001 deutlich zugelegt. Doch leider werden Kaminöfen, aufgrund der riesigen Stahlnachfrage Chinas auf dem Weltmarkt, durch steigende Rohstoffkosten z. Z. teurer. Da Nadelhölzer zum Funkenflug neigen sind sie zum Einsatz in offenen Kaminen eher ungeeignet. Hier sollten unbedingt Laubhölzer verwendet werden. Zu geringe Luftzufuhr und ungeeignete Brennstoffe sind die häufigsten Fehler die zu Umweltbeeinträchtigungen durch Heizöfen und Heizkamine führen. In unserer heutigen technisierten Welt muss der Umgang mit der offenen Flamme im Ofen erst wieder mühevoll erlernt werden – das ist ganz normal. Fragen Sie ruhig Ihren Schornsteinfeger bei seinem nächsten Besuch. Wir haben weitere Tipps und Tricks für Sie parat. Kompetent in alter Feuerungstechnik und neuester Feuerungstechnologie beraten wir Sie gerne.
Lufttrocknes Brennholz hat
gegenüber frisch Dies bedeutet, dass bei der Verfeuerung von lufttrockenem Holz nur halb so viel Brennstoff für den gleichen Energiebedarf benötigt wird. Das Brennholz muß deshalb ausreichend getrocknet sein. Frisches Holz enthält ca. 50 – 60 % Wasser. Während der ein- bis zweijährigen Lagerung sinkt der Wassergehalt auf 15 – 20 % ab. Bei der Trocknung sollte der Lagerplatz möglichst überdacht, Südseite und gut durchlüftet sein. Die Trocknungsdauer hängt von der Holzart ab: Pappel und Fichte benötigen ca. ein Jahr, Linde, Weide, Erle, Birke und Kiefer ca. anderthalb Jahre, Buche und Obstbäume zwei Jahre und Eiche braucht fast drei Jahre. Ist das Holz bei der Verbrennung noch zu feucht qualmt es sehr stark. Giftiges Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Ruß entstehen und dem Nachbarn „stinkt es“. Lassen Sie Ihr Feuerholz nicht zu lange ungeschützt im Garten dem Regen ausgesetzt. Es beginnt sonst (nicht gleich sichtbar) der Verrottungsprozess. Wenn Sie dieses (noch gut aussehende) Holz trocken der Feuerung zuführen ist sein Heizwert erheblich herabgesetzt! Im Handel erhältliches (geschlagenes) Feuerholz / Holzscheite haben meistens einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt. Ebenso "frisch" geschlagenes Holz aus dem Garten oder Wald. Wird dieses Holz verbrannt entsteht Qualm, Geruchs- und Luftschadstoffe im erheblichen Umfang (bei gleichzeitig verminderter Energieabgabe des Brennstoffes an den Raum). Das Gleiche gilt übrigens auch für überlagertes Holz. Sie erkennen es nur daran, dass es sehr leicht und weich ist. Pilze und Mikroorganismen zersetzen die Zellulose des Holzes (nicht sichtbar!) im Laufe von Jahren bio-chemisch zu Eiweiß. Dieses (optisch einwandfreie) Holz verbrennt unter eben so ungünstigen Umständen wie feuchtes Holz! Verbrennen Sie auf keinen Fall Holz, dass bereits deutlich sichtbar Pilzbefall aufweist oder längere Zeit der Witterung ausgesetzt war! ð trocknes Kaminholz online bestellen Weitere Infos siehe hier unter ðRauchbelästigung
Nur trocknes, richtig gelagertes Holz verbrennt schadstoffarm ! In den festen „Aschen“ bleiben die mineralischen Bestandteile der pflanzlichen Grundsubstanz zurück. Nur ein geringer Anteil der Biomasse ist mineralischer Natur und verbleibt als Asche (bei Holz weniger als 0,5%). Es handelt sich bei der Asche um ein Gemisch von Elementen, hauptsächlich: Kalzium (Ca), Silizium (Si), Magnesium (Mg), Kalium (K), Phosphor (P) und Natrium (Na).
Aufgrund ihres
Mineralstoffanteils können Holzaschen Mit Holz zu heizen, hilft dem Wald. Denn für ein gesundes Wachstum müssen Wälder regelmäßig durchforstet werden. Das dabei gesammelte Holz bildet zusammen mit dem Bruchholz, das durch Schneelast oder Stürme anfällt, das Heizmaterial. Wertvolle Düngestoffe verbleiben mit den Früchten und Laub im Wald und bilden den Humus. Der Nachwachsende Rohstoff Holz überzeugt durch wesentliche Vorteile: Die Waldpflege ist wirtschaftlich, neue Absatzmärkte entstehen, begrenzte Energieressourcen werden geschont, die Luft wird nicht durch zusätzliche CO2-Emissionen belastet, Holzfeuer bringen die angenehme und besonders gesunde Strahlungswärme mit modernen Komfort in die Häuser zurück – ein Naturerlebnis das an die Gemütlichkeit längst vergangener Zeiten erinnert in der Hektik unbekannt war. Ein Erlebnis mit Umweltbewusstsein.
Holz enthält kaum Bestandteile, die nach der Verbrennung negativ auf die Umwelt wirken. Stickstoff, Schwefel und Chlor sind im Holz in sehr geringen Mengen vorhanden. Auch Lachgas (N2O) wird bei der Verbrennung nur in geringen Mengen gebildet. Kohlenwasserstoff-Emissionen CnHm bei Holzfeuerungen sind zwar geringer als bei Kohlefeuerungen, können aber bei Kleinfeuerungen mit unzulänglichem Ausbrand relativ hohe Emissionswerte ergeben. In optimierten Verbrennungssystemen ist der Emissionsgehalt an CnHm sehr niedrig. Durch guten Ausbrand können sie ebenso wie das Kohlenmonoxid oxidativ zerstört werden. Die richtige Feuerung ist also wichtig.
Fachbeitrag:
Nostalgisch und wirtschaftlich heizen
Gemäß DIN 18895, Fachregeln des Kachelofen- und Luftheizungsbauerhandwerks, sowie weiteren Vorschriften und Verordnungen, ist sicherzustellen, dass auch bei höchster Wärmebelastung an tragenden und brennbaren Bauteilen und Wänden keine höheren Temperaturen auftreten als 85 °C. < Kaminbaufirmen finden Sie links unter "Marktpartner"
Da PROMASIL® 950-KS Wärmedämmung und Vormauerung in einem Produkt vereint, werden aufgrund der extrem geringen Wanddicken enorme Raumgewinne erzielt. Zugleich wird die Anforderung erfüllt, dass verwendete Wärmedämmstoffe grundsätzlich nichtbrennbar A1 nach DIN 4102 sein müssen - hierzu liegt das Prüfzeugnis P-MPA-E-01-547 vor.
DER KACHELOFEN ALS ZENTRALHEIZUNG
OFENTYPEN FÜR FESTBRENNSTOFFEKachelofen-Grundofentyp Der Grundofen ist einen vor Ort gemauerter Speicherofen. Er liefert hauptsächlich Strahlungswärme. Bei richtigem Betrieb und bedarfsgerechter Dimensionierung ist diese alte Holzofenform sehr empfehlenswert. Sie muss allerdings einzeln erstellt werden und ist relativ teuer. Die Wärmespeicherwirkung reicht bis zu 15 Stunden. Die Zeitspanne vom Anheizen bis zur Wärmeabgabe ist allerdings recht lang (bis zu 2 Stunden).
Kachelofen-Warmlufttyp mit
Heizeinsatz
Die Brennkammer ist aus Stahl oder Guss gefertigt und ausschamottiert. Moderne Einsätze mit oberem Abbrand ermöglichen Nachheizintervalle von bis zu 4 Stunden. Die Emissionswerte liegen teilweise unter den Anforderungen für Heizkessel. Meist haben Kachelöfen Leistungen von 4-10 kW. Beim Warmluftkachelofen wird zirkulierende Raumluft erwärmt. Der dem Heizeinsatz nachgeschaltete Heizkasten dient als zusätzlicher Wärmetauscher. An seiner Stelle kann ein Grundofensystem angeschlossen werden (Kombiofen). Ein Kombiofen verbindet den Vorteil der schnellen Erwärmung der Raumluft durch zirkulierende Luft mit der Speicherwirkung des gemauerten Zusatzwärmetauschers. Warmluft-Kachelöfen verbinden ein emotionales Wärmeerlebnis mit moderner Technik – energiesparend und umweltschonend.Kaminofen (Heizkamin) Dieser Ofentyp gibt ein Behaglichkeitsgefühl durch sein abwechslungsreiches Flammenbild und die Wärmestrahlung, ähnlich wie beim offenen Kamin, jedoch mit entsprechend höherem feuerungstechnischen Wirkungsgrad. Ein richtig dimensionierter Brennraum (bedarfsgerecht) und heiße Brennkammerwände mit „Ausbrandkuppel“ fördern die Einhaltung geringer Emissionswerte. Von Vorteil sind beispielsweise Rüttelroste, große Ascheschubladen und gute übersichtliche Verstellmöglichkeiten von Primär- und Sekundärluftzufuhr. Ein Rauchgasthermometer erleichtert die Leistungseinstellung über die Primärluft. Der Preis liegt bei einer Leistung von 6-8 kW im Bereich von 600-3000 Euro, je nach Hersteller. Ein Heizeinsatz mit Glasfronttüre (Kaminkasette) lässt sich auch als Heizkamin einmauern und ggf. mit Kacheln verkleiden. Kaminöfen sind preisgünstig, schnell aufgestellt, Umzugstauglich und die große Sichtfensterscheibe ermöglicht den freien Blick auf das Feuer – ein Erlebnis mit besonderer Ausstrahlung.
Antike Feuerstätten
PelletfeuerungsanlagenPelletheizungen sind als Einzelöfen (z.B. ð Buderus [PDF]) oder als Pelletzentralheizungen zur Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern erhältlich. Sie können wie Kaminöfen im Wohnraum oder als Zentralheizanlage im Keller aufgestellt werden. Sie besitzen einen vom Brennraum abgetrennten Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen befüllt werden muss. Die Pellets werden dann mittels einer Schnecke vollautomatisch aus dem Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum gefördert und elektrisch gezündet. Verschiedene Rückbrandsicherungen sorgen für einen gefahrlosen Betrieb der Anlage. Durch den Einbau einer Wassertasche und den Anschluss an ein Heizsystem können Einzelöfen zu Zentralheizungsanlagen erweitert werden. Pelletzentralheizungen können vollautomatisch betrieben werden. Sie sind über eine Förderschnecke oder eine Saugaustragung mit dem Lagerraum oder –tank verbunden, aus dem die Pellets vollautomatisch zum Heizkessel transportiert werden. Diese Anlage kann eine Öl- oder Gas-Zentralheizung vollwertig ersetzen. Ein ehrliches Wort: Im Neubau ist die Pelletheizung durchaus
eine interessante Alternative, aber was
gewinnt ein Ölheizungsbesitzer der auf Holzpellets umstellt? Eigentlich
nichts. Das
Brennstofflager wird nicht kleiner, im Keller entsteht kein Raumgewinn. Der
Schornstein muss meistens aufwendig saniert werden und
zusätzlichen Komfort bietet die Pelletheizung nicht.
Der Preis von Pellets entwickelt sich leider nicht ganz unabhängig vom Gas- und
Ölpreis, die im Zuge knapper werdender Ressourcen und steigender Ökosteuer
ebenfalls weiter steigen werden. Angebot und Nachfrage regulieren auch den
Pelletmarkt. Pellets stellen eine Alternative zu fossilen Brennstoffen dar.
Ihr Preisvorteil schwindet allerdings zusehend - besonders unter
Berücksichtigung der geringeren Effizienz von Pelletkesseln
(Normnutzungsgrad im Mittel ca. 78%), gegenüber modernen Öl- und
Gasfeuerungsanlagen (Normnutzungsgrad ca. 97%).
Wird die Pelletheizung nicht im Wohnraum
platziert, kann man sich noch nicht einmal über den romantischen,
gemütlichen Flammenschein hinter der Sichtscheibe freuen.
ANLAGEKOSTEN (bei weitgehend vollautomatischen Betrieb über das gesamte Jahr ohne manuelle Bedienung) Pelletfeuerung mit Lambda-Regelung, automatisch beschickt, mit Brennstoffzuführung aus einem Lager: - Kessel für Heizleistung bis 10 kW: 6.500 - 7.500 € - Lagersystem für Pellets: 1.500 € - Transportschnecke für Pellets: 1.600 € - Wärmespeicher, Inhalt 500 Liter: 1.750 €
Bei einem Vergleich der Investitionen von mit Biomasse befeuerten Anlagen mit Anlagen, die mit fossilen Energieträgern (z. B. leichtes Heizöl, Erdgas) betrieben werden wird deutlich, dass fossil betriebene Anlagen unabhängig von der Leistung zum Teil auf einem erheblich geringeren Preisniveau liegen. Im Schnitt liegen die Kosten von Biomasse-Anlagen rund um das doppelte bis dreifache über denen fossil befeuerter Anlagen. Dieses Handikap kann jedoch über geringere Brennstoffkosten bei Biomasse und ggf. über Fördermaßnahmen ausgeglichen werden.
BrennstoffkostenPreisvergleich: Heizöl / Erdgas / Holzpellet
Auch Brennholz stellt eine reguläre Handelsware dar. Die gegenwärtigen Brennholzpreise in Deutschland liegen zwischen 25 und 35 €/rm (rm=Raummeter) für Nadelholz und 30 und 45 €/rm für Laubholz und sind regional sehr unterschiedlich.
WärmegestehungskostenVergleichbar werden die Anlagen dann, wenn zusätzlich zu den Investitionskosten und Brennstoffpreisen die Wärmegestehungskosten bekannt sind. Sie geben an, wie viel die Erzeugung einer Kilowattstunde Wärme insgesamt kostet. Für Biobrennstoffanlagen folgt aus der Betrachtung der Wärmegestehungskosten, dass sie durchaus mit kleineren Öl- und Gasheizungen konkurrieren können.
Förderung
Automatisch beschickte Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse werden bis zu einer Nennwärmeleistung von 100 kW mit 60,- € je kW installierter Nennwärmeleistung, Anlagen mit einem Wirkungsgrad über 90 % mindestens jedoch mit mindestens 1.700,- € je Einzelanlage bezuschusst (Stand: 03/2004). Informationen zur staatlichen Förderung erhalten Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
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