Archäbakterien helfen Wüsten bei der Ausdehnung

(3sat.de/nano, 09.02.2005)

 

 

Archäbakterien sind an der Zerstörung der Ozonschicht und am Treibhauseffekt beteiligt. Eine internationales Wissenschaftlerteam konnte nachweisen, dass Mikroorganismen in Salzseen Treibhausgase produzieren. Die Bakterien synthetisieren durch ihren Stoffwechsel aus Kohlenstoffverbindungen und dem Chlorid des Salzes ozonschädigende Chlorkohlenwasserstoffe. Diese Stoffe wurden lange als Treibmittel in Spraydosen und als Kühlmittel in Gefrierschränken eingesetzt und erlangten als Ozonkiller traurige Berühmtheit. Zwar gelangen die durch die Bakterien produzierten Chlorkohlenwasserstoffe schon seit langer Zeit in die Atmosphäre, doch durch allgemein größere Trockenheit durch die Klimaänderung verstärke sich der Ausstoß weiter.

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