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Untersuchungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften belegen eine fortlaufende Klimaänderung während der letzten Jahrtausende, ohne dass ein ändernder Gehalt an Treibhausgasen als Auslöser dafür in Frage käme. Das Institut für Meteorologie der freien Universität Berlin stellt fest: Die globale Erwärmung seit 1860 weist einen eindeutigen Zusammenhang mit der Sonnenaktivität auf. Dennoch stellt heute Niemand mehr ernsthaft die Wirksamkeit zusätzlicher, menschenverursachter (anthropogener) Treibhausgase auf die Umwelt in Frage. Lediglich der Grad der Wirksamkeit auf das Klima kann noch immer nicht sicher abgeschätzt werden. Die Energieversorgung muss neu geordnet werden. ð natürliche Faktoren bisher unterschätzt
Zum
anthropogenen
Treibhauseffekt tragen bei: Kohlendioxid (Verbrennung), Methan
(Erdgasförderung und Viehzucht), Lachgas (Düngung), Perfluorierte
Kohlenwasserstoffe (Aluminiumproduktion), Fluorkohlenwasserstoffe
(Kühlmittel) und Schwefelhexafluorid (Hochspannungsleitungen). Die Sonne bildet (als treibende Kraft) ständig ein "atmosphärisches Waschmittel", ein hochreaktives Hydroxyl-Radikal (OH). Dieses bildet Luftschadstoffe so um, dass sie mit dem Regen ausgewaschen werden können. ð mehr dazu > Atmosphärenphysik < > Atmosphärenforschung <
Kyoto-Protokoll:
www.unfccc.int/resource/docs/convkp/kpger.pdf
Himmlischer Treibhauseffekt Die kosmische Strahlung bestimmt den Wasserkreislauf auf unserem Planeten. Sie ist die treibende Kraft des Klimas auf der Erde. Bei ihrem Auftreffen auf die Erdatmosphäre beeinflusst sie die Wolkenbildung. Wolken schirmen die Erde vor der Sonnenwärme ab, indem sie die thermische Energie ins Weltall zurückstrahlen. Umgekehrt bilden sich bei geringer kosmischer Strahlung weniger Wolken, die Sonne kann die Erde erwärmen. Die Sonne selbst durchlebt verschiedene Zyklen, z. B. entwickeln sich periodisch mehr oder weniger Sonnenflecken, die mit erhöhter Aktivität der Sonne einhergehen. Diese Unterschiede werden dadurch verstärkt, dass bei größerer Sonnenaktivität auch das Magnetfeld der Sonne wächst und kosmische Strahlung von der Erde weglenkt. Es treffen also weniger kosmische Partikel auf die Erdatmosphäre, es entwickeln sich weniger Wolken und es wird wärmer. Das Kohlendioxid reitet quasi huckepack auf dem Wasserkreislauf, denn bei der Photosynthese müssen Pflanzen fast 1.000 Wassermoleküle ausatmen, um ein einziges CO2-Molekül aufzunehmen. Wenn es wärmer wird, beschleunigt sich der irdische Wasserkreislauf, die Bioproduktivität erhöht sich: Pflanzen speichern vermehrt CO2, während die Bodenorganismen vermehrt CO2 ausatmen. Die Böden speichern etwa- drei bis viermal so viel Kohlenstoff wie die Atmosphäre. Die, zur Ernährung der steigenden Weltbevölkerung notwendige, intensive Landwirtschaft erhöht die CO2-Emission (durch das Aufbrechen der Böden) erheblich. CO2 ist ein treibhausverstärkender Faktor.
Forscher verglichen die Klimadaten der letzten 600 Millionen Jahre mit der Intensität der kosmischen Strahlung in dieser Zeit und fanden eine übereinstimmende Periodizität. Zwei Drittel der Temperaturschwankungen auf der Erde sind durch die kosmische Strahlung erklärbar.
Die schwankende Sonnenaktivität und die kosmische Strahlung sind also (neben Vulkanismus) ein ganz wesentlicher Teil des Klimamotors. In Zusammenhang mit Veränderungen der Erdumlaufbahn um die Sonne, Änderung des Neigungswinkels der Erdachse zur Umlaufbahn und einige weitere Faktoren, bilden sie ein „chaotisches Klimasystem“ auf unserem Planeten. Große Temperatursprünge in relativ kurzen Zeiträumen von 10 Jahren sind in der Vergangenheit eben so zu verzeichnen, wie annähernd gleich bleibende Temperaturverhältnisse über Jahrtausende hinweg. Beinahe mit jeder Woche der Klimaforschung treten weitere Klima verändernde Faktoren in das Bewusstsein der Forscher: Ob winzige Anteile von Meersalz, die mit der Meeresbriese in die Atmosphäre driften, Aerosole die zur Wolkenbildung beitragen (Stichwort: ð Global-dimming), das sich verändernde ð Magnetfeld der Erde, oder CO2-Senken (z.B. durch Phyto-Plankton in den Meeren und Kalzium-Carbonat-Bildung). Sie alle könnten einerseits einen gegensteuernden Treibhauseffekt haben. Andererseits könnten z.B. die Meere bei einer erhöhten CO2-Aufnahme langfristig versauern. Natürliches Methan oder Methanhydraht, die in nicht unerheblichen Mengen aus der Erde oder dem Meeresboden in die Atmosphäre gelangen, (oder auch aus undichten Erdgasleitungen) haben wiederum ein 21-fach höheres Potential der Klimawirksamkeit von CO2 und dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Ein Methanmolekül hat eine Lebenszeit von 10 Jahren bei der Zusammensetzung der heutigen Atmosphäre. Selbst ð Archäbakterien sind an der Zerstörung der Ozonschicht und am Treibhauseffekt beteiligt. Jüngsten Studien zufolge geht mehr als die Hälfte der in den letzten 50 Jahren beobachteten Klimaerwärmung indirekt auf die "Pacific Decadal Oscilation" zurück, eine natürliche periodische Klimaschwankung des Pazifischen Ozeans im 20-30-Jahresrhythmus. Er sorgt, laut Studie, seit 1976 für die Erwärmung des Klimas und bald wieder für seine Abkühlung. Es ist äußerst schwierig alle diese Faktoren in ð Klima-Rechenmodellen einzubeziehen. Zukünftige Generationen von ð Hochleistungs-Rechencomputern könnten zwar in der Lage sein, entsprechende Datenmengen zu verarbeiten. Allein den Menschen, die diese Maschinen programmieren müssen, sind die Auswirkungen und der Zusammenhang dieser Faktoren oft jedoch unbekannte Größen die unweigerlich zu Fehlern in der Vorhersage führen. Die Berücksichtigung der Verknüpfung der Atmosphäre mit den anderen Sphären der Erde (Hydro-, Geo-, Kryo- und Biosphäre / Gewässer, feste Erde, Eis und Schnee sowie Pflanzen und Tiere) ist für die Wissenschaft von heute kaum zu bewältigen.
Wir befinden uns in der Warmphase einer Eiszeit. In Eiszeiten sind die Polkappen unseres Planeten vereist, in (Heiß-)Zeiten eben nicht. In den zurückliegenden 10.000 Jahren waren die Alpengipfel öfters gletscherfrei und in Grönland florierte der Weinanbau. Ausgerechnet die wärmsten Erdperioden weisen die niedrigsten CO2-Werte auf. Der CO2-Ausstoß war nach Forschungsergebnissen immer eine Folge der Erderwärmung, nie deren Ursache. Menschliche Aktivitäten liefern nur 1,2% zum natürlichen CO2-Ausstoß. Und das überwiegend von den Brandrodungsregionen der Tropen, nicht aus der modernen Industriegesellschaft Mitteleuropas. Die Sonne verursachte im Mittelalter von 900 bis 1100 ein Klimaoptimum und zwischen 1350 und 1850 die „Kleine Eiszeit“. Der Mensch musste sich auch früher schon anpassen. ð Der Klimaschock
Die Prognosen der Klimaforscher: Die mittlere Temperatur soll bis zum Jahr 2100 um 2,5 °C steigen - was immerhin der Hälfte des Temperaturunterschiedes zwischen einer Warmzeit und einer Kaltzeit entspräche. In Europa würden dann im Winter Überschwemmungen und im Sommer Dürren drohen. Eine Verschiebung der Klimazonen könnte das soziale Gefüge von Staaten auseinander brechen lassen.
Kein
Freibrief für die Verschwendung Denn diese Ressourcen sind endlich und als Rohstoffe viel zu wertvoll um sie verschwenderisch zu verheizen – frei nach dem Motto „nach mir die Sinnflut“. Jede Generation hat das Recht auf eine intakte Umwelt, auf saubere Luft, klares Wasser, ertragreiche Böden und grüne Naherholungsflächen mit Wäldern und sauberen Gewässern die auch wildlebenden Tieren einen Überlebensraum bieten. Den Schlüssel dafür haben wir in der Hand, viele wissen es nur nicht. Der Anfang der Energiewandlungsketten liegt in der Hand der erfahrenen Grossen in der Energiewirtschaft. Am Kettenende sind Milliarden energetisch laienhafter Nutzer. Ihnen ist oft nicht bewusst, dass sie mit ihrem Verhalten den Schlüssel dazu in der Hand halten, wie sich die Energieversorgung entwickeln wird. Architekten, Stadtwerke und das mit der Energieversorgung assoziierte Handwerk und Gewerbe, wie z.B. Schornsteinfeger, müssen als Berater die Mittlerrolle zwischen den Energieerzeugern und den Energieverbrauchern übernehmen. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass der Verbraucher am Kettenende um die technischen Möglichkeiten zur rationellen Energienutzung weiß und sie voll ausschöpft.
Ein Ende
der öl- und gasbasierenden Auch wenn die regenerativen Energiequellen (gem. Shell-Studie) den steigenden Energiebedarf in den kommenden 30 Jahren nicht decken können wächst ihre Bedeutung ständig. Der Ölpreis bleibt der Studie nach bis 2020 stabil (von Ausschlägen im Falle politischer Krisen abgesehen) und die Ölförderung erreicht um das Jahr 2025 herum ihren Spitzenwert. Ab 2040 könnte, dem Langzeit-Szenario nach, das Erdöl knapper werden. Bis 2050 wird der Anteil fossiler Brennstoffe an der Energieversorgung von heute 85 % auf gut 60 % zurückgehen. Dann ersetzen entweder Biokraft- und Biobrennstoffe nach und nach die konventionellen Energieträger oder aber die Energieversorgung ändert sich fundamental durch den breiten Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff im Auto und Privathaushalt. Schon jetzt sollten im Rahmen des Energiemix alle Möglichkeiten genutzt werden, erneuerbare Energien verstärkt auszuschöpfen. Je früher damit begonnen wird Technologien zu entwickeln, um fossile Energieträger zu ersetzen, desto mehr Chancen eröffnen wir der zukünftigen Energieversorgung.
Die Autoren
kritischer
Fachberichte wurden An Etwas zu glauben ist einfach, tut gut und gibt Halt. Außerdem ist es ein angenehmes Gefühl, mit vielen anderen Menschen einer Meinung zu sein, das schafft Geborgenheit, auch wenn es teuer zu stehen kommt. Etwas zu wissen kann schwierig und unbequem sein und schafft nicht immer Freunde. Bis sich manche Einsichten durchsetzen, braucht es seine Zeit. Aber lassen Sie sich davon nicht beirren. Die Erde ist nun mal keine Scheibe. Setzen Sie sich bitte auch mit dieser Zusammenstellung von Argumenten gewohnt kritisch auseinander.
Woran soll man sich heute orientieren? Bei der Lektüre verschiedener Energiespartipps fallen dem Fachmann immer wieder die unterschiedlichsten Widersprüche auf, die dem Ratsuchenden meist verborgen bleiben. Je nach Motivation des Urhebers wird z.B. zur Stromeinsparung bei der Brauchwassererwärmung geraten, verbunden mit der Aufforderung sehr hohen Geldausgaben für unwirtschaftliche Solartechnik zu tätigen. Die wahren Interessen die hinter vielen „Ratgebern“ stecken kollidieren leider nur zu häufig mit den Interessen der Verbraucher! Bei allem Umweltschutz sollen die Maßnahmen doch meistens auch wirtschaftlich sein.
Guter Rat ist teuer und jeder will nur Ihr Bestes? Wirklich neutrale Beratung muss kostenlos sein und frei von jedweden kommerziellen Interessen. Der Schornsteinfeger kann wirklich neutral und unabhängig beraten. Er kennt die Gebäude in seinem Bezirk, Ihre Heizanlagen und Bewohner über Jahre, oft Jahrzehnte hinweg. Als moderne Energieexperten sind Schornsteinfeger in der Lage die Vor- und Nachteile verschiedener Heiz- und Energiesysteme, je nach Typologie der Häuser, entsprechend der persönlichen Motivation ihrer Bewohner, individuell abzuwägen.
Die Maßnahmen müssen sinnvoll und für den Verbraucher auch wirtschaftlich sein. Sonst geht die Rechnung nicht auf. Weder für den Verbraucher, noch für den Anbieter oder die Umwelt. Durch die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und dem hohen Stand der Arbeitslosigkeit in Deutschland sind die Probleme des Klimaschutzes leider fast an den Rand des politischen Geschehens gedrängt worden. Aber einmal verbrauchte Energieressourcen sind für zukünftige Generationen unwiederbringlich verloren. Es nützt nichts zu lamentieren und die Ökosteuer allgemein als modernen Ablasshandel eines verschuldeten Staates zu betrachten. „Taten statt warten“, heißt die Devise. Die Luft- und Wasserqualität ist nicht nur in deutschen Ballungszentren unzureichend. Das ist eine Gefahr besonders für Kinder und ältere Menschen, die sensibler auf Luftschadstoffe reagieren. Der Aufforderung der EU, bis Ende 2003 Pläne für die Reduzierung der Schadstoffe einzureichen, kamen neben Deutschland auch viele andere Staaten bisher leider nicht nach.
Derzeit werden 85 % der Weltenergieversorgung Die Nutzung der fossilen Energieträger führt zu einer CO2-Anreicherung der Atmosphäre und auch die Förderung der fossilen Energieträger ist mit zahlreichen Umweltbelastungen verbunden. Die Kernenergie, mit der zurzeit etwas mehr als 10 % des globalen Energiebedarfs gedeckt werden, bietet ebenfalls keine Zukunft, solange nicht die Risiken der Nutzung und die Fragen der Entsorgung der radioaktiven Rückstände gelöst sind. Als langfristige Alternative verbleibt nur die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien. Nutzbar sind zur Zeit hauptsächlich Biomasse als Energieträger, Wasserkraft sowie die Windenergie. Solar-, Gezeiten- und Geoenergie haben bisher nur eine geringe Bedeutung. Weltweit decken die regenerative Energien etwa 17 % des Primärenergieverbrauchs ab. Zwei Drittel davon sind nicht kommerziell genutztes Brennholz und andere Biomassen, ein weiteres Drittel kommt aus Wasserkraft.
Die Luftverschmutzung durch die Verbrennung fossiler Energieträger ist in italienischen Metropolen besonders hoch. So stellten italienische Wissenschaftler in einer Studie fest: Wer einen Tag lang die Luft in den Zentren von Mailand, Palermo oder Triest einatmet, hat das Gift von 15 Zigaretten inhaliert. Deutschland belegt leider nur Platz 31 beim "Umweltindex Nachhaltigkeit 2005" (ESI), in dem 21 Faktoren wie etwa Treibhausgasemissionen, Wassergüte und umweltpolitisches Engagement verglichen werden.
NachwortUmweltschutz kostet Geld und mit Umweltschutz läst sich Geld verdienen. Seriosität ist deshalb gefragt, wenn es um sinnvolle Maßnahmen zum Umweltschutz geht, kein kurz entschlossener Aktivismus, sondern wohl überlegtes Handeln. Lassen Sie sich darum von wirklich neutraler Stelle beraten, wenn Sie Ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen. Wir haben die Zukunft in der Hand! Beispiel Ozon (O3): Der Stopp der FCKW-Produktion und die Umstellung auf andere Kühlmittel zeigt bereits erste positive Auswirkungen. Der stratosphärische Ozonabbau verlangsamt sich nachweislich und wird sich, amerikanischen Wissenschaftlern zu Folge, bald umkehren. In 50 Jahren, so wird vermutet, könnte das Ozonloch wieder ganz geschlossen und der natürliche UV-Strahlungsschutz der Erde wieder hergestellt sein. Mit einer sinkenden Hautkrebsrate wird dies der Weltbevölkerung gedankt werden und einen Komfortverzicht haben wir durch die Umstellung der Kühlmittel nicht erlitten. Ozon hat die Industriegesellschaft aber auch im Sommer direkt belastet. In Bodennähe entsteht das Reizgas bei starker Sonneneinstrahlung u. a. aus Autoabgasen, die mit dem Luftsauserstoff unter Sonneneinwirkung zum Sommersmog führen. Durch PKW-Katalysatoren und andere Techniken wurden die Vorläufersubstanzen des Sommersmogs in den vergangenen Jahren um bis zu 50 Prozent reduziert. Eine deutlich geringere Ozonbelastung der Atemluft konnte dadurch erreicht werden. Viele sensible Menschen haben das bereits positiv gespürt. Wir sollten bei der Schonung der fossilen Energieressourcen ähnlich vorgehen und für einen geringeren Verbrauch eben so sorgen wie für eine Umstellung auf regenerative Energiequellen, wo immer es möglich, wirtschaftlich vertretbar und sinnvoll ist. Wir sind dabei und wenn Sie mitmachen möchten beraten wir Sie gerne! Weitere Informationen finde Sie unter: ð Links
Eine Literaturliste
zu diesen und anderen Themen finden Sie unter:
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Danke für Ihr Interesse, Ihr Bezirksschornsteinfegermeister
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