Verbraucherschützer beraten zu
Pelletöfen
HAMBURG -
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr
bietet die Verbraucherzentrale Hamburg erneut die Möglichkeit,
Pelletheizungen in Privathaushalten zu besichtigen. Am
Sonnabend, 3. Dezember, können sich Interessierte hautnah über
die Heizalternative zu Öl und Gas informieren. Ein
Energieberater gibt Auskunft über Technik, Funktion und
Investitionskosten.
Angesichts der kontinuierlich steigenden
Preise für fossile Brennstoffe suchen immer mehr Verbraucher
nach kostengünstigen Heizalternativen. Die Wahl fällt dabei
zunehmend auf vollautomatische Heizsysteme mit Pellets. Die
kleinen Energiebündel, die aus unbehandelten Spänen und Resten
der Holzindustrie zu zigarettenstummelgroßen Röllchen gepreßt
werden, erweisen sich als wahre Dauerbrenner. "Der Energiegehalt
von zwei Kilogramm Pellets entspricht etwa dem von einem Liter
Heizöl oder einem Kubikmeter Erdgas" so Bert Jenner,
Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg und selbst
Besitzer einer Pelletheizung. Für die Beheizung eines
Einfamilienhauses von rund 100 Quadratmeter Wohnfläche mit
Pellets kann bei den aktuellen Energiekosten eine Einsparung von
über 35 Prozent gegenüber einer Ölheizung erreicht werden. Zudem
halten Bund und Land für den Umstieg beträchtliche Fördergelder
parat, die die Investitionskosten merklich senken.
Pelletofen-Nutzer sparen aber nicht nur bei
den Kosten: Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Öl und
Gas sind Pellets als CO2-neutral zu bewerten, da bei ihrer
Verbrennung nur die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt
wird, die ein Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat. Der
Umstieg leistet somit einen wesentlichen Beitrag zum
Klimaschutz.
Adressen und Termine zur Besichtigung der
Pelletöfen unter: 040/24832-250/-107 oder per E-Mail an: energie@vzhh.de
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale
ist erreichbar: telefonisch: Mo 14-16, Di bis Do 10-14 Uhr,
unter 040/24 832-250. Persönlich nach Vereinbarung (040/24 832
-0/-107/ -250).
HA
erschienen am 26. November 2005
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