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Ì gesund Wohnen Ì
Ein gesundes Wohnumfeld ist absolut wichtig. Als Schornsteinfeger werden wir immer wieder um Rat gebeten, wenn es um Lüftungs- und Klimatechnik, Behaglichkeit uns Schimmelpilz geht. Fachleute und Privatkunden haben unterschiedliche Fragen an den Schornsteinfeger. Dem Schimmel auf den Sporen (pdf) Merkblatt Schimmel / Lüftung (pdf) Klima, Lüftung, Bautechnik, Heizung, Behaglichkeit, ..., alles greift ineinander, wenn es um die gesundheitliche Bewertung des Raumklimas geht. Hier ist der Schornsteinfeger als "Generalist", mit seinem verknüpften Fachwissen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Ihr kompetenter Ansprechpartner. Wenn Sie mehr Informationen über Schimmel in Wohnräumen suchen empfehle ich Ihnen unbedingt den Besuch folgender Internetseite: Ein immer häufiger angesprochenes Problem stellt das Phänomen der ð "schwarzen Wohnung" (Fogging) dar. Auch hierfür halten wir einen Spezialratgeber des Umwelt-Bundesamtes zum Download für Sie bereit. Luftananlytiker vom Bau-Institut Hamburg-Harburg und dem Labor Wartig-Chemie haben in der Hamburger Feinstaubstudie (2005/2006) 175 Hamburger Wohnungen untersucht. Sie maßen dabei Werte, die die Vorgaben der EU für Außenluft (z. B. an viel befahrenen Straßenkreuzungen) übertrafen. Das Verhalten der Bewohner ist dafür maßgeblich: Schon das Verwenden von Staubsaugern ohne Feinstfilter wirbelt mehr Staub auf als es entfernt. In Raucher-Haushalten wurden gleich mehrfache Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Als besonders gesundheitsgefährdend gelten Nanopartikel, da sie in die Blutbahn eindringen können. Ihre Anzahl schnellt bereits in die Höhe, wenn eine Kerze angezündet wird. Der Partikelgehalt im Zimmer kann sich dann verzehnfachen. Über die Weihnachtstage werden manche Wohnungen regelrecht kontaminiert. Der Betrieb eines Gasherdes verschlimmert diesen Zustand in noch stärkeren Maß. Die Zusammensetzung, Toxizität und Quellen der Belastungen werden noch untersucht, denn natürliche mineralische oder organische Körnchen, Ruß und technische Partikel, sowie Ausdünstungen die luftchemische Reaktionen hervorrufen und neue Teilchen bilden, belasten unser Wohnumfeld in immer stärkeren Maß. Die regelmäßige Wohnraumlüftung ist heute wichtiger den je!
Als besonders gesundheitsgefährdend wurden die Emissionen von Laeser-Druckern im häusslichen Bereich sowie im Büro identifiziert. Der Tonerstaub ist oft mit Schwermetallen belastet und wird ungefiltert in die Umgebungsluft gepustet.
Nicht nur Privatleuten dient die 63-seitige Broschüre ...
... des Bundesumweltamtes zur umfassenden Information über: Behaglichkeit, dicke Luft, Hausstaub, Chemie, Schimmel, schwarze Wohnungen (FOGGING), Lärm, Radon, Elektrosmog, Blauer Engel, Innenraumhygiene, Problem-Ansprechpartner, Broschüren und Faltblätter, Giftnotruf, ...
Weitere Informationen finden Sie auch unter: ð Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit ð Umweltdaten.de/Publikationen
Tipp: Die 44-seitige Baufiebel "Schadstoffarmes Bauen, Renovieren, Wohnen", herausgegeben vom "Verbraucherverband für unbelastete Nahrung (VuN)", ist für sechs Euro zu beziehen unter:
Eigene / private "Schadstoff-Analyse" (Ersttest): Beim Verband Privater Bauherren kann ein "Schadstoff-Detektiv" bestellt werden, der zur Erstanalyse gedacht ist. Er soll anzeigen ob sich Schadstoffe in der Raumluft befinden, die zu Kopfschmerzen oder Übelkeit führen können. Der Test (65,- € plus Versand) kann bei der VDP-Geschäftsstelle, Fliedner-Werkstätten, Postfach 101304, 45413 Mühlheim/Ruhr bestellt werden.
WER KÜMMERT SICH VOR ORT UM PROBLEME ? Bei speziellen Problemen und Fragen – wenn es zum
Beispiel um die Beurteilung der hygienischen Situation vor Ort geht, sollten
Sie sich an die Behörden und Ämter wenden, die sich
bei ihren Entscheidungen unter anderem auch auf die von den Bundesbehörden
erarbeiteten Empfehlungen stützen und diese im konkreten Fall anwenden. Werden gesundheitliche Fragen im Zusammenhang mit möglichen Schadstoffen, Lärm, Radon oder „Elektrosmog" in der Wohnung aufgeworfen, ist der Ansprechpartner das örtliche Gesundheitsamt oder eine umweltmedizinische Beratungsstelle, deren Adresse vom Gesundheitsamt in Erfahrung zu bringen ist, oder das Gewerbeaufsichtsamt. Bei Fragen und Problemen zu „Elektrosmog" können Sie sich auch an das Bundesamt für Strahlenschutz wenden. Auskunft über alle Standorte von Mobilfunksendeanlagen sowie deren Emissionsdaten, die in der Öffentlichkeit häufig mit „Elektrosmog" in Verbindung gebracht werden, bietet eine von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation eingerichtete Datenbank. Häufig ist es unerlässlich, dass sich ein Sachkundiger die Wohnung anschaut. In Abhängigkeit vom Sachverhalt wird das Gesundheitsamt das örtliche Umwelt- oder Bauamt hinzuziehen. Sind Messungen in der Wohnung oder im Blut oder Urin der Bewohner erforderlich, sollten Sie die Entscheidung darüber nicht allein treffen, sondern sich an die erwähnten Ansprechpartner wenden. Nur so können auch sinnvolle und verwertbare Analysenergebnisse erhalten werden. Vorsicht ist geboten bei der Auswahl eines Laboratoriums. Denn Messungen sollten nur von einem für gute Qualität bekannten Labor vorgenommen werden. Sachdienliche Hinweise über geeignete Institute können Sie vom örtlichen Gesundheits-, Umwelt- und Bauamt und von Verbraucherzentralen erhalten. Wenn es um die Messung elektromagnetischer Felder geht, können Sie Hinweise von der Industrie- und Handelskammer (IHK) erhalten. Sind Sie Mieter einer Wohnung, sollten Sie insbesondere bei Schimmelpilzbefall und dem Phänomen „Schwarze Wohnung" den Eigentümer informieren. Sind Untersuchungen oder bauliche Maßnahmen in der Wohnung erforderlich, sollten Sie im Vorfeld mit dem Eigentümer klären, wer die Kosten trägt. Im Allgemeinen werden diese vom Auftraggeber bezahlt. Nach den bisherigen Erfahrungen ist in manchen Fällen juristischer Beistand erforderlich. Damit erforderliche Sanierungsmaßnahmen zum Erfolg führen, sollten Sie vorher den Rat von Sachverständigen einholen und/oder geeignete Fachunternehmen beauftragen. Auch hierfür können Sie sicherlich nützliche Angaben vom örtlichen Gesundheits-, Umwelt- und Bauamt, von Verbraucherzentralen oder der IHK erhalten. Falls Sie bauliche Maßnahmen zur Schalldämmung oder -dämpfung am Gebäude vorhaben, sollten Sie sich von einem Akustiksachverständigen beraten lassen. Planen Sie den Einbau von „Lärmschutzfenstern", prüfen Sie, ob öffentliche Förderprogramme genutzt werden können. Sie können sich beim örtlichen Gesundheits- oder Umweltamt darüber informieren, ob Sie in einer Region wohnen, in der erhöhte Radon-Konzentrationen vorkommen. Im Internet gibt Ihnen eine Karte über die Radonkonzentration in der Bodenluft eine grobe Orientierung ð So hat Radon keine Chanse (Hamburg liegt NICHT im Radon belasteten Gebiet).Informationen zu Radon ð www.bfs.de/ion/radon ð Informationsmaterial des Bundesamtes für Strahlenschutz ï
Umweltinformationsgesetz
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